QBP

Quasikontinuierliche Batch-Pyrolyse


Seit 2015 arbeitet BioProdukt an einem Verfahren zur Pyrolyse von Reststoffen. Zu den möglichen Einsatzstoffen zählen u.a. Verbundmaterialien mit Kunststoffanteil, sonstige Kunststoffabfälle oder auch biologische Reststoffe. Eine erste Prototypenanlage ist inzwischen in Betrieb. Erfahren Sie mehr zu dem Verfahren und seinem Nutzen. Bei Fragen oder Interesse kontaktieren Sie uns gerne per E-Mail oder über unser Kontaktformular.

Patentiertes Verfahren


Seit über 10 Jahren forscht BioProdukt an verschiedenen Themen im Bereich der chemischen Verfahrenstechnik und hat ein patentiertes Verfahren zur Pyrolyse heizwertreicher Materialien entwickelt: Die quasikontinuierliche Batch-Pyrolyse (QBP).


Bei dem entwickelten Verfahren werden die zu pyrolysierenden Stoffe in eine Behandlungskammer eingebracht und je nach Prozessbedingungen und gewünschtem Produkt über einen bestimmten Zeitraum durchpyrolysiert. Die Pyrolyse ermöglicht die Nutzung unvermeidbarer Abwärme und regenerativer Energien und kann mit Abwärme, z.B. dem heißen Abgas eines BHKWs, betrieben werden.


Eine Prototypenanlage mit drei miteinander verschalteten Behandlungskammern und einem Reaktorvolumen von insgesamt 24 m3 wird aktuell in Einsatzumgebung erprobt.  Der über den Pyrolyseprozess schwankenden Gasqualität wird durch Reihenschaltung mehrere Behandlungskammern begegnet. Dabei werden die Kammern zeitlich versetzt befüllt und das Material pyrolysiert. Das Synthesegas der einzelnen Kammern wird zusammengeführt und vergleichmäßigt, so dass eine kontinuierliche motorische Nutzung über ein BHKW zur Erzeugung von Strom und Wärme mit hohen Wirkungsgraden möglich ist. Mit der erzeugten Wärme können dann wieder die Pyrolysekammern beheizt werden. Stoffliche Produkte, wie sie beispielsweise bei der Pyrolyse von GfK in Form von Glasfasern anfallen, können einem stofflichen Recycling zugeführt werden.

Historie und Nutzen


Die Technologie der QBP wurde ursprünglich für die Verwertung von großem, dickwandigen, glasfaserverstärktem Kunststoff aus der Windkraft (GFK) entwickelt. Inzwischen wurde der Prozess bereits auf andere Materialien (u.a. CFK, Biomasse aus dem Aufwuchs wiedervernässter Moore oder von Vertragsnaturschutzflächen) adaptiert und kann auch auf weitere heizwertreiche Stoffe (z.B. stofflich nicht zu verwertende Bodenbeläge, organische Baurestmassen etc.) übertragen werden.


Der Vorteil der QBP gegenüber kontinuierlich betriebenen Verfahren liegt darin, dass es bei kontinuierlich betriebenen Verfahren, z.B. bei der Pyrolyse von Faserverbundstoffen, bei einem hohen Mengenanteil von Glas- oder Kohlenstofffasern zu Verstopfungen/Verblockungen in den Behandlungskammern und in den kontinuierlichen Ein- und Austragssystemen kommen kann. Das ist bei der QBP nicht der Fall. Außerdem ist das Verfahren absolut robust gegenüber Fremd- und Störstoffen (das Material ruht während der Pyrolyse, wodurch Verunreinigungen der einzelnen Materialien vermieden werden) sowie Qualitätsschwankungen des Pyrolyseguts.


Darüber hinaus ist der Prozess bei der Pyrolyse von Biomasse CO2-negativ, da ein Teil des Kohlenstoffs in Form von Biokohle festgelegt wird. Der Atmosphäre wird dadurch Kohlenstoff langfristig entzogen und gleichzeitig regenerative Energie erzeugt.


Das Verfahren kann insbesondere dezentral (z.B. in Entsorgungszentren) eingesetzt werden zur stofflichen und energetischen Verwertung biogener Reststoffe und diverser sonstiger heizwortreicher (Abfall-)Stoffe zur Produktion von Strom und Wärme, Pyrolyseölen oder Biokohlen, weitere Produkte der Pyrolyse, z.B. Glasfasern bei Pyrolyse von GfK, können dem stofflichen Recycling zugeführt werden.


Durch die Verwertung von Reststoffen und die Festlegung von Kohlenstoff beim Einsatz biogenen Reststoffe wird mit der Technologie ein Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz geleistet.

Historie und Nutzen


Die Technologie der QBP wurde ursprünglich für die Verwertung von großem, dickwandigen, glasfaserverstärktem Kunststoff aus der Windkraft (GFK) entwickelt. Inzwischen wurde der Prozess bereits auf andere Materialien (u.a. CFK, Biomasse aus dem Aufwuchs wiedervernässter Moore oder von Vertragsnaturschutzflächen) adaptiert und kann auch auf weitere heizwertreiche Stoffe (z.B. stofflich nicht zu verwertende Bodenbeläge, organische Baurestmassen etc.) übertragen werden.


Der Vorteil der QBP gegenüber kontinuierlich betriebenen Verfahren liegt darin, dass es bei kontinuierlich betriebenen Verfahren, z.B. bei der Pyrolyse von Faserverbundstoffen, bei einem hohen Mengenanteil von Glas- oder Kohlenstofffasern zu Verstopfungen/Verblockungen in den Behandlungskammern und in den kontinuierlichen Ein- und Austragssystemen kommen kann. Das ist bei der QBP nicht der Fall. Außerdem ist das Verfahren absolut robust gegenüber Fremd- und Störstoffen (das Material ruht während der Pyrolyse, wodurch Verunreinigungen der einzelnen Materialien vermieden werden) sowie Qualitätsschwankungen des Pyrolyseguts.


Darüber hinaus ist der Prozess bei der Pyrolyse von Biomasse CO2-negativ, da ein Teil des Kohlenstoffs in Form von Biokohle festgelegt wird. Der Atmosphäre wird dadurch Kohlenstoff langfristig entzogen und gleichzeitig regenerative Energie erzeugt.


Das Verfahren kann insbesondere dezentral (z.B. in Entsorgungszentren) eingesetzt werden zur stofflichen und energetischen Verwertung biogener Reststoffe und diverser sonstiger heizwortreicher (Abfall-)Stoffe zur Produktion von Strom und Wärme, Pyrolyseölen oder Biokohlen, weitere Produkte der Pyrolyse, z.B. Glasfasern bei Pyrolyse von GfK, können dem stofflichen Recycling zugeführt werden.


Durch die Verwertung von Reststoffen und die Festlegung von Kohlenstoff beim Einsatz biogenen Reststoffe wird mit der Technologie ein Beitrag zum Ressourcen- und Klimaschutz geleistet.

Interesse?

Sie sind auf der Sucher nach Partnerschaften zur Errichtung einer kommerziellen Demonstrationsanlage? Sie haben Interesse an der Technologie und dem Verfahren? Sprechen Sie uns an! Die Auslegung der Anlage sowie der Behandlungskammern kann auf ihre individuellen Bedürfnisse und Rahmenbedingungen angepasst werden.